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Bei der Planung der erneuerten Klosterkirche im Jahre 1770 hatte sich der damalige Abt mit Francois de Cuvillies d. J. sicher für einen der besten Baumeister seiner Zeit entschieden. (FRANCOIS DE CUVILLIES D.J.) Der Name Cuvillies war bereits durch den Vater ein Begriff, der der Erbauer des nach ihm benannten Theaters in München ist. Bei den Ausführungen des Asbacher Baues wirkte Martin Desch aus Pfarrkirchen mit, der bei Cuvillies für seine eigene Planungen der Pfarr- und Wallfahrtskirche Tann genügend Erfahrung sammeln konnte. Es handelt sich um eine tonnengewölbte Wandpfeilerkirche, deren Landhaus- und Chorrraumdecke drei Fresken des österreichischen Malers Josef Schöpf schmücken. Dieser vor allem in Tirol tätige Künstler, der sich in Rom weitergebildet hatte, verbindet in seinen Freskenzyklen spätbarocke mit klassizistischen Formen. |
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Stilistisch ist die Asbacher Kirche in ihrer Ausstattung im Übergang vom Rokoko zum Klassizismus einzuordnen. nicht umsonst ist sie diejenige Klosterkirche innerhalb des Klosterwinkels, die als letzte vor der Säkularisation umgebaut wurde. Die Kirche zeigt deutlich das zukünftige Streben nach Vereinfachung, nach schlichter Eleganz und klarer Linienführung. |
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Besonders qualitätsvolle Bildhauerwerke, wie beispielsweise die Schnitzfiguren der Altäre, werden Josef Deutschmann und seiner Werkstatt zugeschrieben. (DEUTSCHMANN) . Eine weitere bedeutende Künstlerhand, die des Niederösterreichers Martin Johann Schmidt (bekannt unter dem Namen Kremser Schmidt 1718 - 1801), bereichert die Innenausstattung der Kirche. Das Seitenaltarblatt mit der Darstellung Bischofs Otto von Bamberg rechts vom Eingang zeigt seine Signatur. Die ehemaligen Klostergebäude beherbergen heute den Gastronomie- und Hotelbetrieb St. Benedikt sowie eine Zweigstelle des Bayerischen Nationalmuseums. |
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