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Ausgezeichnete Arbeiten in der Innenausstattung lassen großartige Künstlerhände erkennen. So befand sich unter den Stukkateuren der Räume im Herrenhaus Giovanni Pietro Camuzzi, der mit dem Carlone-Trupp zum Neubau des Domes nach Passau gekommen war (CAMUZZI und CARLONE). Diese um 1690 datierten noch schweren Barockstukkaturen stehen stilistisch in deutlichem Kontrast zu den Arbeiten im ehemaligen Festsaal, der sich im Trakt neben dem Torbau befindet. Hinter dessen Frührokoko-Dekorationen um 1740 steht die Hand des Künstlers Johann Baptist Modler (MODLER). Dieser Raum ist seit 1759 als Kapelle eingerichtet. Der Altar zeigt eine Kopie des Passauer Gnadenbildes. Der bedeutende Künstlerkreis schliesst sich mit Franz Joseph Ignaz Holzinger, von dem die Stuckfiguren der hl. Anna und des hl. Joachim aus dem Jahr 1759 stammen (HOLZINGER). |