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Beim Betreten der Kirche zur hl. Dreifaltigkeit eröffnet sich dem Besucher ein spätgotischer Innenraum. Gotische Malerei ist das Rankenwerk in den Rippenfigurationen der Decke und die vier Evangelistensymbole. Die Seitenschiffe wurden erst im 19. Jahrhundert angebaut. Aus dem Jahr 1488 stammt die berühmte Silbermadonna von Balthasar Waltenperger (WALTENPERGER). Der spätgotische Palmesel wird 1481 erstmals schriftlich erwähnt (PALMESEL). Von der berühmten Egedacher Orgel ist, ebenso wie in St. Michael in Passau und in St. Salvator, leider nur der prächtige Orgelprospekt erhalten geblieben (EGEDACHER). Von Kößlarn ist auch bekannt, dass sich 1736 dort der Stukkateur Johann Baptist Modler niedergelassen hatte (MODLER). |