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Das 15. Jahrhundert brachte den Umbau zu einer gotischen Hallenkirche. Im 17. Jahrhundert wurden zunächst das basilikale Schema aufgegeben und einige Veränderungen getätigt, bis 1712 die eigentlichen Erneuerungsarbeiten des Kirchenraumes nach Plänen des Straubinger Stadtbaumeisters Jakob Rusch begannen. Eine beeindruckende Wirkung des Äußeren bietet das Westwerk. Das Gotteshaus zeigt sich heute als Wandpfeilerkirche mit tiefen Nischen, einem eingezogenen Chor und einem Tonnengewölbe mit Stichkappen. In Metten trifft man auf eine geballte Anzahl von bedeutenden Künstlern dieses Landstrichs. Der bekannteste von ihnen ist wohl Cosmas Damian Asam (C.D.ASAM). Er malte das Hochaltarblatt sowie das Bild des Marienaltars. Ursprünglich war C. D. Asam auch für die Ausführung des Freskenzyklus vorgesehen. Nachdem er Decke und Nordseite des Chorraumes freskiert hatte, wurde er durch den Oberösterreicher Wolfgang Andreas Heindl ersetzt. Heindl hat sich bereits durch die Ausmalung von St. Nikola in Passau und Klosterkirche Niederalteich einen Namen gemacht. Das um 1722 entstandene, das Langhaus überspannende gewaltige Fresko, das die Begegnung des h. Benedikt mit dem Gotenkönig Totila darstellt, steht in Gestaltung und Größe in direkter Nachfolge von Asams Fresko in Aldersbach. Die reiche Stukkatur ist das Werk von Franz Joseph Holzinger (HOLZINGER). Ebenso zeigen die Seitenaltäre dessen Hand. Vier Seitenaltarbilder schuf der Regensburger Maler Martin Speer. Der bekannte Kirchenmaler Christian Wink malte das Seitenaltarblatt "Tod des hl. Benedikt" (WINK). Der Hochaltar zeigt eine Schreinerarbeit des Straubingers Jakob Schöpf. Bei der Anfang des 18. Jahrhunderts ausgebauten Bibliothek trifft man auf die selbe Künstlerkonstellation wie im Kloster Vornbach. Die reichen Stuckarbeiten schuf Johann Ignaz Holzinger, die Malereien sind ein Werk von Innozenz Warathy. Besondere Beachtung sollen die das Gewölbe tragenden Atlantenpaare finden. |