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Durch die Vorburg und das Basteitor gelangt man in den stimmungsvollen Burghof mit seiner romantischen Baumkulisse. Der wiederhergestellte Ostflügel beinhaltet die Schloßkapelle, deren Fassade Carlo Antonie Carlone schuf (CARLONE), sowie die drei Prunkräume "Grünes Salettl", "Rotmarmorsteinernes Zimmer" und "Weißmarmorsteinernes Zimmer", die zu den schönsten Frührenaissanceschöpfungen Deutschlands zählen. Bei dem Umbau zu einem feudalen Renaissanceschloß wurde auch der Maler und Baumeister Wolf Huber eingesetzt (HUBER). Einen gesellschaftlichen Höhepunkt erlebte das Schloß 1676, als Kaiser Leopold I. vor seiner Hochzeit in Passau der Braut, Pfalzgräfin Eleonora, in ihrem Quartier auf der Neuburg einen Besuch abstattete. 1922 ging das Schloß als Schenkung an den Münchner Künstlerunterstützungsverein über, der es zunächst als Erholungsheim für bedürftige Künstler nutzte. Im Jahr 1983 begann man mit umfangreichen Renovierungsmaßnahmen. Die Burg erhält heute als Tagungs- und Begegnungsstätte der Universität Passau eine neue Funktion. |