Postmünster -
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Über dem Ort auf einer Hügelkette befindet sich in eindrucksvoller Lage das Schloß Thurnstein. Der 1696 begonnene dreiflügelige Barockbau wird noch bewohnt und nur die Schloßkapelle ist zu besichtigen. Diese, im östlichen Seitenflügel, wurde 1782 erneuert. |
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Die Deckengemälde von 1783, die die Geschichte der Königin Esther zum Inhalt haben, sind ein Hauptwerk des in Burghausen niedergelassenen italienischen Malers Giovanni Nepomuceno della Croce. |
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Man trifft hier bereits auf ein Beispiel frühklassizistischer Freskomalerei. An der Ausführung des aufwendigen Thurnsteiner Hochaltars von 1763 war neben Josef Deutschmann (DEUTSCHMANN) auch der Landshuter Christian Jorhan d. Ä. (JORHAN) beteiligt. Der Altar wurde ebenso wie die Deutschmannsche Kanzel und die Seitenaltäre von Jorhan neu gefaßt. Den Schloßgarten hat der Münchener Hofgartenarchitekt Ludwigs II. Carl von Effner als Landschaftsgarten gestaltet. Postmünster selbst bietet außer der spätgotischen Pfarrkirche St. Benedikt noch die sogenannte "Hustenmutterkapelle" als Sehenswürdigkeit. Dieser am nordöstlichen Ortsrand gelegene, für diese Gegend auffallende Zentralbau, wurde 1748 auf kleeblattförmigen Grundriß im Rokokostil errichtet. Die volkstümliche Bezeichnung für diese Kapelle hat sich eingebürgert, da hier viele Mütter, deren Kinder unter Erkältungskrankheiten litten, Hilfe suchten. |