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Eine derart idyllische Reise durch ein artenreiches Vogelparadies steht in krassem Gegensatz zum Bild des Inns, wie es der oberösterreichische Dichter Richard Billinger beschreibt. Er personifiziert den Inn zunächst als mächtigen, wilden, gierigen und zornigen Fluß und überhöht ihn schließlich ins Dämonische. Die ungefähr alle fünf Jahre auftretenden Hochwasserkatastrophen zeigen die Schattenseiten dieses Flusses für die Bevölkerung an seinen Ufern. Am Wassertor zeugen heute noch Markierungen von den Hochwasserständen früherer Jahrhunderte. |
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Der geschlossene Stadtplatz mit den in unterschiedlichen Farben leuchtenden Bürgerhäusern, die sogenannte Silberzeile ist ein prächtiger Anblick. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der Schloßpark mit der einzigartigen Aussicht über den Inn ins bayerische Land. Dort sieht man das ehemalige Schloß Neuhaus, heute Kloster der Englischen Fräulein. Es wird angenommen, daß die 1750 - 1752 umgebaute Schloßanlage auf den Münchener Baumeister Johann Michael Fischer zurückgeht (Fischer). Besichtigungsziele bieten weiter die Barockkirche St. Georg, der Christophorusbrunnen vom Bildhauer Hans Wimmer gestaltet (Wimmer) sowie die Stadttore, das Passauertor, das Linzertor und das bereits erwähnte Wassertor mit seinem noch erhalten gebliebenen Pranger. Bekannt ist Schärding auch für seine Kneippkuranstalt auf dem Gelände des ehemaligen Kapuzinerklosters, die von den Barmherzigen Brüdern erbaut wurde. |