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Zu dem klaren, bereits fortschrittlichen Raumschema trat um 1750 eine Veränderung von Dekoration und Wölbung hinzu. Die in die Langhaustonne einschneidenen, sphärisch verzogenen Quergurte sind durch Konzeptionen Johann Michael Fischers angeregt (FISCHER). Eine prächtige Wirkung erzielt das Innere durch die Deckengemälde, verbunden mit der dekorativen Malerei, die auf Pfeiler und Wände übergreift. Mit diesem, das Erlösungswerk Christi beschreibenden Freskenprogramm wurde Franz Anton Rauscher aus Niederalteich beauftragt. Die sehr aufwendige bis zum Gewölbe reichende Hochaltaranlage von 1642 wurde 1782 verändert. Angeblich fügte Joseph Deutschmann, für den die beiden vorderen Seitenaltäre gesichert sind, einige Ergänzungen hinzu (DEUTSCHMANN). Von der 1735 entstandenen Egedacher Orgel hat sich nur noch der Prospekt erhalten (EGEDACHER). Dieser wurde erst 1750 gefaßt. Es handelt sich um eine fünfteilige Anlage mit Pilastergliederung und einem geschweiften gegen die Mitte ansteigenden Abschlußgesims. Die Dekoration in Form von Bandelwerk mit Gittermotiven und Gehänge verweist auf das Frührokoko. Die in der Mitte angebrachte Uhr wird von zwei großen Posaune blasenden Engel flankiert. Wahrscheinlich handelt es sich dabei um Arbeiten des Griesbacher Wenzl Jorhan (JORHAN). |