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Der Innenraum ist in lichtvollem Weiß mit dezent abgesetzten Grautönen gehalten und strahlt damit eine vornehme Weiträumigkeit aus. Besondere Meisterwerke sind die vierzehn Kreuzwegstationen des Burghausener Malers Meister Clemens della Croce. Ziel der Wallfahrt ist das Gnadenbild des Herrgotts von Tann aus dem 17. Jahrhundert, welches sich in einem Gehäuse auf dem Tabernakel befindet. Neben Kößlarn und Rotthalmünster besitzt auch Tann einen bis ins Mittelalter zurückreichenden Marktplatz. Der Ort erlangte bereits 1386 sein Marktrecht und war über Jahrhunderte ein vielbesuchter Handelsplatz. Bekannt waren vor allem die Tuchmacher und Weber von Tann, die Beziehungen bis Holland und Italien pflegten. |