Innauen - Gras, Fluss

Gögging

Bereits im Jahr 1140 tritt das Dorf Gögging zum ersten Mal urkundlich auf. Ein freier Mann namens Ortwin schenkte sein Gut in "Geginngen" dem Chorherrenstift Reichersberg. In der Folgezeit wurde der Ort "Geging" genannt, was soviel wie "gegen den Inn" heißt. Aufgrund der einstigen Lage direkt am Inn und dem damit verbundenen regen Schiffsverkehr war Gögging einst sogar Frauenhofersche Hofmark und später herzoglich-bayerischer Markt. 
 
 

Ein Landadelsgeschlecht wie in den benachbarten Orten gab es allerdings in Gögging nicht, wodurch der kurze Aufschwung des Ortes bald wieder nachließ. Genauso alt wie das Dorf ist auch das romantische Kirchlein St. Michael, dessen ältere Bestandteile noch aus einer romanischen Anlage im 12. und 13. Jahrhundert stammen. Bis zum Jahr 1971 gehörte Gögging zur Gemeinde Würding. Seit 1971 wurde Gögging mit Würding ebenfalls in die Großgemeinde Bad Füssing integriert.

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