Wiese, Läufer

Würding

Würding ist ein alter Pfarrort, der im Jahr 814 zum ersten Mal als "Uuirtingen" urkundlich erwähnt wird. Die Ortsbezeichnung dürfte von einem Mann namens "Wirnt" stammen. Nach der ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr 814 taucht Würding erst wieder im 11. und 12. Jahrhundert in verschiedenen Urkunden der benachbarten Klöster Reichersberg und Vornbach auf. Anfang des 14. Jahrhunderts findet man das Passauer Domkapitel in Besitz des Zehenten von Würding. Außerdem waren einige Höfe in Besitz der Erbmarschälle von Salzburg.

Eine Brandkatastrophe, die fast das ganze Dorf einäscherte, suchte am 13. Oktober 1504 im Rahmen des Landshuter Erbfolgekrieges Würding heim. Auch eine Burg bzw. ein Schloß hat sich in Würding befunden, das ebenfalls im Jahr 1504 dem Erdboden gleichgemacht worden sein dürfte. Leider gibt es heute keine Anhaltspunkte mehr für den Standort dieses Schlosses.

Die "Edlen von Würding" haben ebenfalls scheinbar im 16. Jahrhundert Würding verlassen, um teilweise hohe Ämter im Kaiserreich anzutreten.


Die Pfarrkirche Maria Himmelfahrt wurde im Jahr 1891 um zwei Säulenschiffe erweitert, die dem alten Teil angeglichen und in Tuff gemauert wurden. Außerdem wurde der Turm erhöht, wodurch die Kirche ihre heutige schöne Form erhielt. Mit dem Tuffsteinquaderbau des Gasthofes zur Post aus dem Jahr 1816 bildet die Kirche einen schönen Ortsmittelpunkt Würdings. Seit 1971 gehört Würding, das bis dahin, unter anderem mit Gögging eine selbständige Gemeinde war, zur Großgemeinde Bad Füssing.

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